Vor dem Breakdown

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/schuhhaendler-vor-dem-aus-die-mehrwertsteuer-senkung-wird-verpuffen/

»Jedenfalls sagt die Statistik, dass in Deutschland aufgelaufen überhaupt keine Übersterblichkeit festzustellen ist. Alle Prognosen des RKI waren also in der Essenz falsch. Vielmehr wird nun eintreten, was ich von Anfang an befürchtet habe: Nach dem Lockdown, kommt der Breakdown.«

Für 80% der Menschen verläuft eine SARSCOV2-Infektion mit keinen oder allenfalls milden Symptomen. Man könnte deshalb sagen, eine „Herden-Immunität“ war von vorneherein gegeben, denn von einer solchen spricht man, wenn 60 – 65% der Bevölkerung Immunität aufweist gegen einen Erreger.

Die anderen 20% haben das Risiko eines schweren Verlaufs, mit einem 0,1% Todesrisiko. Wobei es nahezu keine Todesfälle gibt bei Menschen ohne schwere Vorerkrankungen. Und (in Deutschland) das Durchschnittsalter der Verstorbenen bei 82 Jahren liegt, also ziemlich genau bei der durchschnittlichen Lebenserwartung.

Wie nun hat man darauf reagiert? Den 80% hat man die wirtschaftliche Lebensgrundlage entzogen, das Land an die Wand gefahren. Der Pleite-Tsunami hat längst begonnen. Die Gefahr für die 20% hingegen hat man noch vergrößert, durch falsche Behandlung (vorschnelle Beatmung, Medikamentierung) und Maßnahmen, wie soziale Isolation und Maskenpflicht, die in vielen Fällen mehr geschadet als genutzt haben.

Und lässt sich dafür feiern, unter tatkräftiger Mithilfe der sog. „vierten Gewalt“, die ihr Gewissen grob verrät und nichts mehr recherchiert oder hinterfragt, sondern nur noch Propaganda-Sprachrohr für die Politik ist. „Alternative Medien“ hingegen, welche den eigentlichen Auftrag zu verfolgen suchen, werden beschimpft und diffamiert.

Sicher ist es zu konzedieren, dass man die Gefahr vielleicht zunächst falsch eingeschätzt hatte, und in übertriebener, aber verständlicher, Vorsicht überreagiert hat. Mittlerweile aber, da alle Fakten auf dem Tisch liegen, würde man doch längst (seit Mitte April!) einen unbedingten und kraftvollen Kurswechsel erwarten, um zumindest Schadensbegrenzung zu betreiben. Geht es also in Wahrheit inzwischen nur noch um Gesichtswahrung?

Die Macht eines Politikers ist mit großer Verantwortung verbunden. Und diese Verantwortung ist nicht die, wie man öffentlich wahrgenommen wird. Sondern eine vor Gott, nämlich, für die Menschen deren Leben einem anvertraut wurde.

Wer Hirte sein will, in einer Welt von Wölfen und Schafen, darf nicht das eigene Wohl über das der Schafe stellen. Denn sonst wird er nur Diener der Wölfe sein.